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Forum zur Europäischen Bürgerinitiative

Schutz von Straßenhunden- und katzen, Tierheimtieren und gegen Tierversuche

Autor: Gisela Urban |
Aktualisiert am: 14 August 2026 |
Anzahl der Ansichten: 593

 

 Bitte diskutieren und kommentieren Sie hier mit!

In Europa leiden noch immer unzählige Straßenhunde, Straßenkatzen und Tiere in Tierheimen. Tiere werden ausgesetzt, unzureichend versorgt, misshandelt oder unter schlechten Bedingungen gehalten. In manchen Regionen werden gesunde Tiere noch immer getötet, obwohl nachhaltige und tierschutzgerechte Alternativen zur Verfügung stehen.

Rumänien zeigt besonders deutlich, wie dringend Veränderungen notwendig sind. Tierschutzorganisationen und ehrenamtliche Helfer retten Hunde aus öffentlichen Einrichtungen und von der Straße, finanzieren tierärztliche Behandlungen, Kastrationen und Impfungen und bringen Tiere in Sicherheit. Doch private Initiativen können diese Aufgabe auf Dauer weder allein finanzieren noch bewältigen.

Wir sind überzeugt: Kastration und Prävention statt Tötung müssen Vorrang haben.

Dazu gehören insbesondere:

• systematische Kastrationsprogramme
• Impfungen und tierärztliche Versorgung
• Kennzeichnung und Registrierung
• angemessene Mindeststandards für Tierheime
• verantwortungsvolle Vermittlung und Aufklärung
• Transparenz und Tierschutzbedingungen bei der Verwendung öffentlicher Mittel und EU-Gelder

Auch Tierversuche gehören zu unserer Initiative

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Europäischen Bürgerinitiative betrifft die Verwendung von Tieren für wissenschaftliche Zwecke.

Straßenhunde, Straßenkatzen und Tiere aus Tierheimen gehören zu den besonders schutzbedürftigen Tieren. Wir wollen deshalb, dass ihr Schutz im Rahmen der europäischen Vorschriften für wissenschaftliche Zwecke konsequent gewährleistet und weiter gestärkt wird.

Straßen- und Tierheimtiere dürfen nicht zu einer leicht verfügbaren Quelle für Versuchstiere werden.

Wir möchten deshalb europaweit diskutieren:

Wie ist die Situation von Straßenhunden, Straßenkatzen und Tierheimtieren in Ihrem Land?

Sollte es stärkere und verbindliche europäische Schutzstandards geben?

Sollte die EU Kastration, Impfung, Registrierung und nachhaltiges Populationsmanagement stärker fördern, anstatt Systeme zu unterstützen, in denen Tiere getötet werden?

Ist der Schutz von Straßen- und Tierheimtieren im Bereich der Tierversuche ausreichend?

Dabei geht es nicht allein um Tierschutz. Nachhaltiges Populationsmanagement, Impfungen und Registrierung können auch Kommunen langfristig entlasten und zum Schutz der Bevölkerung beitragen.

Aus diesen Gründen haben wir die Europäische Bürgerinitiative „Schutz von Straßenhunden, Straßenkatzen und Tierheimtieren“ – EBI 2026/000003 ins Leben gerufen.

👉 Hier können Sie unsere Europäische Bürgerinitiative unterstützen:
https://citizens-initiative.europa.eu/initiatives/details/2026/000003_de

💬 Und genau hier im offiziellen EBI-Forum können Sie unter diesem Beitrag kommentieren, Ihre Erfahrungen schildern und eigene Vorschläge einbringen.

Wir möchten ausdrücklich Menschen aus allen EU-Mitgliedstaaten einladen: Bürgerinnen und Bürger, Tierschutzorganisationen, Tierärztinnen und Tierärzte, ehrenamtliche Helfer und Kommunen.

Machen Sie mit. Ihre Erfahrungen können zeigen, wo Europa handeln muss.

 

 

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Kommentare

Cleo Schülein | 30 August 2026

Ich bin aktiv im Tierschutz tätig,  derzeit hauptsächlich in Rumänien. 

Dort und europaweit erlebe ich furchtbares Leid an Tieren, besonders an Straßentieren. 

Das Ganze wird unterstützt durch Gelder aus der EU. Es fließt in die Hände korrupter, skrupelloser Menschen bis in die höchsten Ebenen. Mit dem Leid der Tiere und der Empathie von Tierschützern werden Geschäfte gemacht. 

Wir als Menschen sind dafür verantwortlich, dass hilflosen gequälten Tieren zu einem würdigen Leben und  einer Zukunft verholfen wird. 

Ich kenne viele Menschen, die so denken wie ich und  bin froh, sie zu kennen. Ohne diese Menschen wäre diese menschengemachte  Welt eine noch größere Katastrophe als sie schon ist. 

Die EU soll Kastration, Impfung, Registrierung und nachhaltiges Populationsmanagement stärker fördern, anstatt Systeme zu unterstützen, in denen Tiere getötet werden.

Der Schutz von Straßen- und Tierheimtieren im Bereich der Tierversuche ist keinesfalls ausreichend.

Abgesehen davon gehören Tierversuche abgeschafft. Es gibt genügend Alternativen dazu. Das ist der EU-Kommission sicher bekannt.

Es muss stärkere und verbindliche europäische Schutzstandards geben.

Zitat aus der BI "Wissenschaftliche Erfahrungen zeigen, dass humane Methoden wie Kastration, Impfungen, tierärztliche Betreuung, Registrierung und Aufklärung wirksam, nachhaltig und ethisch vertretbar sind."


 


 

Gisela Urban | 31 August 2026

 Liebe Cleo,

vielen Dank für deine so klaren und eindringlichen Worte. Du sprichst mir damit aus dem Herzen.

Gerade weil du selbst im Tierschutz aktiv bist und das Leid der Tiere in Rumänien unmittelbar erlebst, weißt du, worüber wir sprechen. Es kann nicht sein, dass das Töten von Straßentieren weiterhin als vermeintliche Lösung akzeptiert wird. Wir brauchen endlich nachhaltige Maßnahmen: Kastration, Impfungen, Registrierung, tierärztliche Versorgung und Aufklärung.

Besonders wichtig ist auch dein Hinweis auf die Verwendung von EU-Geldern. Wo europäische Gelder fließen, müssen verbindliche Tierschutzstandards, Transparenz und wirksame Kontrollen gewährleistet sein. Kein Euro sollte Strukturen zugutekommen, in denen Tiere leiden oder getötet werden.

Auch beim Thema Tierversuche bin ich ganz bei dir. Gerade Straßen- und Tierheimtiere brauchen besonderen Schutz und dürfen nicht deshalb für Versuche herangezogen werden, weil sie niemanden haben, der für sie eintritt.

Genau für diese Veränderungen kämpfen wir mit unserer Europäischen Bürgerinitiative. Und Menschen wie du, liebe Cleo, die nicht wegsehen und den Tieren ihre Stimme geben, sind dabei unglaublich wichtig.

Danke, dass du an unserer Seite bist. ❤️🐾