Bitte diskutieren und kommentieren Sie hier mit!
In Europa leiden noch immer unzählige Straßenhunde, Straßenkatzen und Tiere in Tierheimen. Tiere werden ausgesetzt, unzureichend versorgt, misshandelt oder unter schlechten Bedingungen gehalten. In manchen Regionen werden gesunde Tiere noch immer getötet, obwohl nachhaltige und tierschutzgerechte Alternativen zur Verfügung stehen.
Rumänien zeigt besonders deutlich, wie dringend Veränderungen notwendig sind. Tierschutzorganisationen und ehrenamtliche Helfer retten Hunde aus öffentlichen Einrichtungen und von der Straße, finanzieren tierärztliche Behandlungen, Kastrationen und Impfungen und bringen Tiere in Sicherheit. Doch private Initiativen können diese Aufgabe auf Dauer weder allein finanzieren noch bewältigen.
Wir sind überzeugt: Kastration und Prävention statt Tötung müssen Vorrang haben.
Dazu gehören insbesondere:
• systematische Kastrationsprogramme
• Impfungen und tierärztliche Versorgung
• Kennzeichnung und Registrierung
• angemessene Mindeststandards für Tierheime
• verantwortungsvolle Vermittlung und Aufklärung
• Transparenz und Tierschutzbedingungen bei der Verwendung öffentlicher Mittel und EU-Gelder
Auch Tierversuche gehören zu unserer Initiative
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Europäischen Bürgerinitiative betrifft die Verwendung von Tieren für wissenschaftliche Zwecke.
Straßenhunde, Straßenkatzen und Tiere aus Tierheimen gehören zu den besonders schutzbedürftigen Tieren. Wir wollen deshalb, dass ihr Schutz im Rahmen der europäischen Vorschriften für wissenschaftliche Zwecke konsequent gewährleistet und weiter gestärkt wird.
Straßen- und Tierheimtiere dürfen nicht zu einer leicht verfügbaren Quelle für Versuchstiere werden.
Wir möchten deshalb europaweit diskutieren:
Wie ist die Situation von Straßenhunden, Straßenkatzen und Tierheimtieren in Ihrem Land?
Sollte es stärkere und verbindliche europäische Schutzstandards geben?
Sollte die EU Kastration, Impfung, Registrierung und nachhaltiges Populationsmanagement stärker fördern, anstatt Systeme zu unterstützen, in denen Tiere getötet werden?
Ist der Schutz von Straßen- und Tierheimtieren im Bereich der Tierversuche ausreichend?
Dabei geht es nicht allein um Tierschutz. Nachhaltiges Populationsmanagement, Impfungen und Registrierung können auch Kommunen langfristig entlasten und zum Schutz der Bevölkerung beitragen.
Aus diesen Gründen haben wir die Europäische Bürgerinitiative „Schutz von Straßenhunden, Straßenkatzen und Tierheimtieren“ – EBI 2026/000003 ins Leben gerufen.
👉 Hier können Sie unsere Europäische Bürgerinitiative unterstützen:
https://citizens-initiative.europa.eu/initiatives/details/2026/000003_de
💬 Und genau hier im offiziellen EBI-Forum können Sie unter diesem Beitrag kommentieren, Ihre Erfahrungen schildern und eigene Vorschläge einbringen.
Wir möchten ausdrücklich Menschen aus allen EU-Mitgliedstaaten einladen: Bürgerinnen und Bürger, Tierschutzorganisationen, Tierärztinnen und Tierärzte, ehrenamtliche Helfer und Kommunen.
Machen Sie mit. Ihre Erfahrungen können zeigen, wo Europa handeln muss.
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Die im EBI-Forum vorgebrachten Meinungen spiegeln lediglich die Auffassungen ihrer Verfasser/innen wider und repräsentieren in keiner Weise den offiziellen Standpunkt der Europäischen Kommission oder der Europäischen Union.

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